Erzählkunst
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Es gibt verschiedene Wege, Geschichten zu erzählen. Manchmal haben die Geschichten ihren Ursprung ganz tief in einem selbst. Sie wohnen im Herzen oder liegen auf der Seele. Manche Geschichten laufen einem über den Weg in Form von Begegnungen oder Erlebnissen, andere liegen auf der Straße:

...ein Stück Holz

...ein Blatt

...ein Kanaldeckel

wiederum andere entstehen im  Kopf zwischen Tag- und Nachttraum

oder man findet sie schon fix und fertig zwischen zwei Buchdeckeln.

Sie alle aber wollen ans Licht, wollen erzählt werden. Zuerst musste ich mich der nonverbalen Sprache bedienen, denn für manches gibt es keine Worte. Die bildnerische Kunst war mir lange Jahre Sprachrohr und Begleiter. Erst später begann ich  Geschichten zu schreiben. Schließlich erlernte ich die Kunst des Erzählens und wurde Theatererzählerin.  Damit habe ich nun verschiedene Möglichkeiten "meine Geschichten" weiterzugeben: mit und ohne Worte.

R E P E R T O I R E

Literatur:  A. Baricco, Boccaccio, H. Böll, W. Borchert, A. Tschechow, R. Dahl, W. Hauff, E. Kästner, F. Kafka, E. A. Poe, A. Puschkin, J. Roth, A. Tolstoi, O. Wilde u. a.

Geschichten: "Biografisches" * Jüdisches * Überliefertes * Erfundenes * mal heiter, mal besinnlich * auf hochdeutsch u. bayrisch



15. Januar 2011 * Dialekt-Lesereihe im Café Huber

VERGISSMEINNICHT UND VERSÄUMTES LEBEN - DORIS B. SELMAIER LAS IM CAFÉ HUBER

Wie angekündigt, las am Samstag, den 15. Januar Doris B. Selmaier im
Café Huber, Aribonenstraße 14, aus ihren bairischen Werken. Die Autorin
begann mit dem Dramolett „Vergißmeinnicht“, der Geschichte eines
Kindesmißbrauchs, bei der ihre Vortragskunst, die vom feinsten ist,
bereits voll zur Geltung kam. Der Wechsel von der Stimme des alten
Lüstlings Grottenkopf zu den Stimmen der anderen Personen des Stücks
gelang der Rezitatorin sehr gut; des dauerhaften Nennens der Sprecher,
wie es Lesungen aus Dramen kennzeichnet, bedurfte es bei dieser Lesung
von vornherein nicht. Die Handlungen von Doris Selmaiers Geschichten
entwickeln sich aus dem Überdruß an der Ehe; sie beginnen meist mit
naturalistischen Milieuschilderungen und münden dann ins Makabre, bei
dem der von Anfang an schon vorhandene, eben naturalistische Humor jäh
in schwarzen Humor übergeht. So wenn sich ein Ehepaar darüber streitet,
wie gut eine Kartoffel rollt, offensichtlich, weil es sich sonst nichts
mehr zu sagen hat; so wirkt es zuletzt befreiend, daß die Ehefrau mit
einer Axt den Kopf ihres Mannes abhackt, ihn „rollen läßt“, obwohl sich
das Ohr als Hindernis für das Rollen erweist. Nach der Pause trug
Selmaier eine von ihr ins Bairische transkribierte Geschichte von Anton
Tschechow vor, „Rothschilds Geige“, „Jakobs Geige“ in der
bajuwarisierten Fassung. Ein Sargschreiner hat sein ganzes Leben lang
kein freundliches Wort für seine Frau gefunden, entdeckt allerdings
anläßlich ihres Todes auch die anderen Versäumnisse seines Lebens.
Dieses Thema kommt dem von Doris B. Selmaier, dem Überdruß an der Ehe,
entgegen. Beeindruckend war auch hier Selmaiers Vortragskunst und wie
wie schon im Dramolett „Vergißmeinnicht“ die kurzen, drohenden
Klangeinlagen der beiden Musikerinnen, Juliane Gredmaier auf der Geige
und Michaela Dietl auf der Ziehharmonika. Sie durften ihre Instrumente
erst nach einer Viertelstunde voll von Zugaben, die die mehr als zwanzig
Besucher immer wieder herbeiklatschten, aus der Hand geben.

Hans-Karl Fischer

LiteraturSeiten München Oktober 2008 Eintrag vom 07. Oktober 2008 von SG Kategorie: LiteraturSeiten München (Print) Es gibt Geschichten …

Erzählkunst in München

Es gibt Geschichten, die hat man schon hundert Mal gehört. Es gibt Geschichten aus Tausendundeiner Nacht. Und es gibt Geschichten, die fangen bei Adam und Eva an. Da war Adam, der erste Mensch, da war Gott und … eine Leberknödelsuppe, ein paar Weißwürste und ein Apfelstrudel? Das ist die bayrische Geschichte der Entstehung der Frau. Doris Selmaier ist hörbar aus Bayern und sie erzählt die Geschichte von Adam und Eva – ohne Rippe, aber mit Leberknödelsuppe und Charme. Sie steht auf der Bühne des Giesinger Kulturbahnhofs: Die Schöpfungsgeschichte frei erzählt, denn Selmaier ist Theatererzählerin. ...kein Blatt oder Buch hält sie in Händen, das den Zuschauer an die Bühnenwirklichkeit erinnert, denn Erzählen heißt, eine Geschichte spielen, selber Teil des Geschehens werden.

Amperkurier 03. Mai 2008


Süddeutsche Zeitung LK-FFB 24.10.2007    Weltliteratur, auch eigene Werke, Biblisches und Autobiografisches so mancher Buchhelden bekommen ein neues, verständliches und gefühlvolles Leben. Damit bringt sie ihren Zuhörern nicht nur Literatur näher, sondern erhält auch das älteste Kulturgut des Menschen, das Erzählen.   ... eine begnadete Erzählerin...

Süddeutsche Zeitung LK-STA 17.10.2007  ...auf der Bühne, wo sie frei, ohne Lesepult, ohne schriftliche Hilfsmittel, in bester Tradition der Bänkelsänger oder Dorferzähler, jene Geschichten aus der Weltliteratur erzählt, die ihr besonders am Herzen liegen. Das sind Novellen, Kurzgeschichten oder auch ganze Romane von Kafka, Puschkin oder Joseph Roth.  ...zuweilen wirkt ihr Erzählstil so, als entstünde das Gesagte spontan.

Münchner Merkur LK-FFB 30.01.2007                       Geschichten für Erwachsene, die überraschen, das Herz berühren und zum Lachen auffordern...

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Akkordeon-Duo     Konstantin Ischenko / Maxim Heinitz

Geschichten von:

A. Barrico   *   R. Dahl   *   J. Roth   *   A. Tschechow

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"Der Schneesturm"                       v. A. Puschkin                                Fabula Narrata "Russischer Abend" Giesinger Kulturbühne (12.11.2008)

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"Klassiker der Weltliteratur"        1.Erzählfestival in Friedberg (28.09.08)

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"Die Rede der Hetäre Megara an die Frauen von Athen"                          aus Christine Brückners "Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen"       mit FABULA NARRATA Giesinger Kulturbühne (September 2008) 

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"Tod und Teufel - Wahrheit und Gesetz" Soloabend im KOM in Olching 18. April 2008

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"Die Wette" v. A. Tschechow                       27. März 2008 Werkhaus München

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10. November "Novecento" und "Die Klavierstunde" mit FABULA NARRATA im Freien Musikzentrum München

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20. Oktober "SALOME" in der Villa Stuck, München. Anläßlich der Lange Nacht der Museen

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15. Oktober "Salome küsst Hiob im Schneesturm?" - Soloabend in Starnberg für Freundeskreis der Akademie Tutzing

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7. September             "Der Hasenbraten" mit FABULA NARRATA Kulturbühne im Giesinger Bahnhof

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3. September "Josés Visionen" in Münchens Erotischer Buchhandlung>

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10. Juni "Die Weisswurst als Lebensbegleiter

auf dem Münchner Streetlife Festival

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20. Mai "Salome" v. Oscar Wilde anlässlich des Internationalen Museumstags in der>>

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14. Mai "NOVECENTO" mit FABULA NARRATA Kulturbühne im Giesinger Bahnhof


12. Mai "HIOB" v. Joseph Roth / Neuapostolische Kirche



10. Mai "HIOB" v. Joseph Roth / Auferstehungskirche


28. März 2007                                    "Die Klavierstunde"                            im GOLDMUND Erzählcafé               

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2. März Giesinger Bahnhof Kulturbühne

mit FABULA NARRATA


"JOSÉS VISIONEN"

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31. Januar 2007

          Kafka: "Vor dem Gesetz" 



26. Januar                                      1. BUNTER Erzählkunstabend       bei Heckers unterm Dach

 



QUÉ TANGO Tango-Tanz-Kultur-ETAGE, München (im Rahmen der Münchner Erzähltage)


- Europa Union / Au pair Society, München (im Rahmen der Münchner Erzähltage)         


GOLDMUND Erzählcafé, München Leonrodstr. 19   




Werkhaus Kleinkunstbühne, München